Hallo zusammen, ich hab mal keine Idee für folgendes Problem. Bei einem Stellmotor der als Rückmeldung 0-10V (max. 1mA) ausgibt müsste ich das Signal auf 0-5V umwandeln, da die Steuerung derzeit nicht mehr erfassen kann. Versorgungsspannung von diesem Stellmotor ist 12VDC. Dazu sollte das ein kleines Bauteil sein. Hat jemand eine Idee von euch was da funktionieren könnte? Vielen Dank Mario
Beitrag #6014613 wurde von einem Moderator gelöscht.
Daa ist der andere MaWin unterwegs, da trollige MaWin. Loesung nach Thomas ist ok. Bekommst Du das selbst hin die Werte auszurechnen?
Dieter schrieb: > die Werte auszurechnen Um 1mA zu treffen (/oder zu unterschreiten), könnte man zwei Rs mit 5 Kiloohm (/oder etwas größer) seriell an besagtes 10V Signal schalten. 10V / (5+5=)10kOhm = 1mA Du kannst (/und darfst) auch weitaus größere R-Werte benutzen, Dein Eingang ist vermutlich der eines ADC oder vielleicht eines OPV - und braucht daher wohl sehr, sehr wenig Strom (aka ist recht "hochohmig"). Was hättest Du denn an Werten in der Bastelkiste?
french quarter schrieb: > Um 1mA zu treffen (/oder zu unterschreiten), könnte > man zwei Rs mit 5 Kiloohm (/oder etwas größer) seriell > an besagtes 10V Signal schalten. > > 10V / (5+5=)10kOhm = 1mA Falsch. Der Innenwiderstand des Teilers wäre zu niedrig. (Hirn einschalten...) Nimm Ingos Vorschlag oder höher.
Die Lösung mit dem Spannungsteiler ist ja schon mal ganz gut. Aber ob und wie gut sie funktioniert hängt von den Daten des Eingangs der Steuerung ab. Leider sind uns diese Daten bis jetzt nicht bekannt...
Es geht um ein Analoges Signal von max 10 V. Steht im Eingangstread. Spannungsteiler mit 2x 68 KOhm ergibt einen max-Strom von 88uA oder 880uA? Auf jeden Fall im Limit.
Thomas S. schrieb: > Spannungsteiler mit 2x 68 KOhm ergibt einen max-Strom von 88uA oder > 880uA? Auf jeden Fall im Limit. Und welchen Eingangswiderstand hat die Auswerteschaltung?
Horst schrieb: > Und welchen Eingangswiderstand hat die Auswerteschaltung? Das weist weder Du, noch ich. Ist klar. Aber diese nimmt bestimmt keine 500 mA auf. Berücksichtigt habe ich den Ausgangsstrom der Rückmeldung. Vieleicht kann ja Mario uns etwas Info in die Glaskugel hauchen. Bezüglich der Einggangsbeschaltung von der Auswertung.
Hey, auch wenn das Thema mehrere Jahre alt ist, habe ich das gleiche Problem. Ich nutze Homeatic IP zur Smarthome Steuerung. Allerdings keine CCU, sondern den Access-Point (Cloud-Lösung). Ich habe Lunos Nexxt Lüftungsgeräte verbaut, welche leider ein Ansteuerungsspannung von 0-5V benötigen. Die passenden Controller von HmIP liefern natürlich nur 0-10V. Könnte ich hier auch einfach mit 2 Widerständen einen Spannungsteiler realisieren? Homeatic IP Bauteil: https://homematic-ip.com/sites/default/files/downloads/hmip-wua-um-web.pdf 0-10 V Ausgang: 10 mA max. Lunos Lüftung: https://si.lunos.de/files/Homepage%20Content/9.%20Downloads/Einbauanleitungen/Zubeh%C3%B6r%20Nexxt/Nexxt%20Einschub_E298_DE%2BEN.pdf Vielen Dank :)
Ja, wahrscheinlich. Probiere es doch einfach aus!
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Das Homematic kann am Ausgang 0-10V 10 mA liefern (steht so im Datenblatt). Da bist Du also mit 2x 10k weit auf der sicheren Seite (0.5 mA bei 10 V). Selbst 2x 1k wäre noch sicher (5 mA). Der Innenwiderstand des Lumos ist leider nicht bekannt, da könnte evtl. ein OP-Amp als Spannungsfolger helfen, der braucht dann aber eine Versorgung.
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Stephan S. schrieb: > Der Innenwiderstand des Lumos ist leider nicht bekannt Wenn man den Eingangswiderstand raus bekäme, dann könnte man ihn in die Berechnung des Spannungsteilers mit einbeziehen. Oder man nimmt für den oberen Widerstand einen 2k2 und für den unteren nimmt man einen 5k Trimmer, dann kann man beim Anlegen einer 10V DC Spannung, den 5k Trimmer allmählich so gegen GND kurzschließen, dass an ihm exakt 5 Volt abfallen.
french quarter schrieb: > Dein Eingang ist vermutlich der eines ADC oder vielleicht eines OPV - > und braucht daher wohl sehr, sehr wenig Strom (aka ist recht "hochohmig"). Da ist es gewagt, sich auf Vermutungen zu verlassen. Es ist ein großer Unterschied, ob am Eingang ein OPV mit Elektrometereingang sitzt oder ein ADC mit Eingangsmultiplexer. Ob da "sehr, sehr wenig Strom" fließt, hängt von der Eingangsschaltung und den betrachteten Zeitskalen ab. Ein ADC mit Multiplexer braucht beim Umschalten auf den Kanal kurz relativ viel Strom, um interne Kapazitäten umzuladen. Es ist daher oft eine gute Idee, am Ausgang des Spannungsteilers einen Kondensator vorzusehen, sonst schleift man bei der Kanalumschaltung Signal vom vorher aktiven ADC-Eingang mit.
Hey, ihr seid ja schnell mit Antworten :) Vielen Dank schon einmal. Könnte ich den Innenwiderstand/Eingangswiderstand des Lunos nicht einfach an den Eingangsquellen messen? Also im Spannungslosen Zustand eine Widerstandsmessung auf den Eingangsklemmen? :)
Björn schrieb: > Hey, ihr seid ja schnell mit Antworten :) > Vielen Dank schon einmal. > > Könnte ich den Innenwiderstand/Eingangswiderstand des Lunos nicht > einfach an den Eingangsquellen messen? Also im Spannungslosen Zustand > eine Widerstandsmessung auf den Eingangsklemmen? :) Da das vermutlich kein rein ohmscher Widerstand ist, würde ich eher 5V anlegen und den Strom (im nun passenden Betriebszustand) messen. Daraus könnte man den resultierenden Widerstand leicht berechnen.
Ich hab nun einmal gemessen. Das ist der Strom bei 5V anliegender Spannung.
Björn schrieb: > Ich hab nun einmal gemessen. Das ist der Strom bei 5V anliegender > Spannung. 300µA. Du willst von den 10 Volt Eingehend also 5 Volt verbraten, um mal einen neuen technischen Begriff einzuführen. R = 5 V / 300E-6 A = 16667 Ω Wenn du es fast genau brauchst, dann böte es sich an zwei 33kΩ parallel und diese dann in Serie zu deinem Eingang zu schalten. Mit einer kleinen Unschärfe in der Genauigkeit ginge auch ein einzelner 16 kΩ oder 18 kΩ aus der E24 Reihe. Oder wenn du es einstellbar möchtest, einen 16 kΩ in Serie zu einem 1 kΩ Trimmer.
Norbert schrieb: > Da das vermutlich kein rein ohmscher Widerstand ist, Gemäß deiner ersten Aussage ist deine zweite ziemlicher Unfug: Norbert schrieb: > Du willst von den 10 Volt Eingehend also 5 Volt verbraten, um mal > einen neuen technischen Begriff einzuführen. Spannungsteiler mit Impedanzwandler wäre die saubere Lösung
Wenn man die Schaltung möglichst einfach aufbauen will (ohne aktive Bauelemente) und einen gewissen Fehler zulässt, könnte man auch zwei Widerstände in Reihe schalten einen 1k5 mit einem 1k6 und den 300uA Eingang parallel zum 1k6 schalten.
Marcel V. schrieb: > Wenn man die Schaltung möglichst einfach aufbauen will (ohne > aktive > Bauelemente) und einen gewissen Fehler zulässt, könnte man auch zwei > Widerstände in Reihe schalten einen 1k5 mit einem 1k6 und den 300uA > Eingang parallel zum 1k6 schalten. Man sollte allerdings zumindest erwähnen, dass der Eingangsstrom des Signals (bei 10V) dann 10× - 11× höher als zuvor ist.
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So viel "spiel" ist zwischen den Schaltzuständen nicht, daher müsste die Spannung schon recht sauber halbiert werden. Udo S. schrieb: > Spannungsteiler mit Impedanzwandler wäre die saubere Lösung Also ist das die "schönste" Lösung? Wie denn dann am besten realisiert?:)
Björn schrieb: > Also ist das die "schönste" Lösung? Wie denn dann am besten > realisiert?:) Die Widerstände R1 und R2 sind gleich groß z.B 2x10k.
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